Das Pressebild des Jahres kommt von Samuel Aranda

30258-wpp_2011

Foto: Samuel Aranda /Corbis/ The New York Times

 

Das mit 10.000 Euro dotierte Gewinnerbild zeigt eine verschleierte Muslimin, die einen verletzten Verwandten in den Armen hält. Entstanden ist die Aufnahme am 15. Oktober 2011 in einer Moschee in Jemens Hauptstadt Sanaa während einer Demonstration gegen den Präsidenten Ali Abdullah Salih. Samuel Aranda dokumentierte zu dieser Zeit für die “New York Times“ das Geschehen im Jemen.

Insgesamt haben sich 5.247 Fotografen aus 124 Ländern mit 101.254 Bildern bei den World Press Photo Awards 2011 beteiligt. Die eingereichten Bilder wurden nach ihrem Nachrichtenwert und der kreativen Leistung des Fotografen bewertet. Neben dem Pressefoto des Jahres 2011, zeichnete die Jury in neun Kategorien 57 Fotografen aus 24 Ländern, darunter auch Fotografen aus Deutschland aus. Der erstplatzierte Preisträger erhält jeweils 1.500 Euro.
Die Jury, unter Vorsitz von Aidan Sullivan (Getty Images) bestand in diesem Jahr aus 19 Mitgliedern, darunter auch eine Vertreterin der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Die Gewinner werden am 21. April bei der „Awards Ceremony“ in Amsterdam geehrt. Neben einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro erhält Samuel Aranda eine Canon EOS D-SLR inklusive Objektiv. Alle Siegerbilder werden vom 20. April bis zum 17. Juni in der Oude Kerk im Zentrum von Amsterdam zu sehen sein. Anschließend gehen die prämierten Bilder auf Ausstellungstour.